Kunst

Fachleitung: Frau Kummetz

Fachkollegium: Frau Fütterer, Frau Günther, Frau Kummetz, Frau Michael, Frau Müller, Frau Näschen, Frau Wanken

Informationen:
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  • Skulpturen
    (Jahrgangstufe 7, 2013/14 - Wahlpflichtfach)

    Die Klasse 7c gestaltete im Schuljahr 2013/2014 Skulpturen zu einer selbst erfundenen Person. Die Planung wurde zuerst schriftlich verfasst und anschließend plastisch realisiert. Die Arbeitsergebnisse sind etwa 30 cm groß.

    Arbeitsschritte: a) schriftliche Planung, b) Gestalten einer menschlichen Skulptur aus Papier, Klebstoffen und Kordel, c) Gestalten der Skulptur mit Farbe und Textilien, d) Reflexion und Bewertung der Skulpturen (Abgleich von Planung und Ergebnis)

    Fotos und Text: A. Hoffmann


    Besuch der „Ichundichundich - Picasso im Fotoporträt“ Ausstellung

    Der Differenzierungskurs Kunst des Jahrgangs 9 und 10 besuchte am 7.12.12 die „Ichundichundich - Picasso im Fotoporträt“ Ausstellung im Museum Ludwig.

    An der Legende von Picassos schillernder Persönlichkeit haben gerade Fotografien einen großen Anteil. Die Ausstellung „Ichunddichundich“ deutet an, wie stark Picassos Einfluss auf seine Imagebildung war und wie groß sein Facettenreichtum ist, der in den Aufnahmen zum Ausdruck kommt. Die Schülerinnen und Schüler hatten durch diese Ausstellung die einzigartige Gelegenheit Picasso mit anderen Augen zu sehen und ihn anders zu erleben.

    Fotos und Text: P. Reisyan


    Impressionismus nach C. Monet – Malerei
    (Jahrgangstufe 8, 2011/12 - Wahlpflichtfach)

    Im Jahre 1883 bezog Claude Monet mit seiner neuen Gefährtin Alice Hoschedé und seinen Kindern ein Haus in Giverny, einem weit abgelegenen Vorort von Paris. Seine erste Frau Camille war 1879 gestorben. Monet kaufte sich 1890 das malerische Grundstück und widmete sich ganz der Gestaltung seines eigenen Gartens. Zusammen mit seiner Familie wandelte er einen Obstgarten in ein Paradies mit Blumenmeeren und Teichen um, in dem sich exotische Pflanzen wie die blassblauen Glycinien, die violette Iris, die aus Mexiko importierten Tuberosen und vor allem die perlmuttschimmernden Seerosen, eine seiner Lieblingspflanzen, befanden. Über seinen Seerosenteich ließ er eine japanische Holzbrücke bauen, die er immer wieder malte. Vor allem die Gartenbilder fanden großen Gefallen beim Stadtpublikum in Paris, so dass ganze Scharen der Stadtbevölkerung zu Monets Garten pilgerten. Aufgabe an die Schüler/innen:

    Aufgabe an die SchülerInnen:
    Male Monets Seerosen auf ein großes Blatt (DinA1) und ahme den Malstil Monets nach. Nimm dir ein Seerosenbild Monets zur Hilfe.

    Fotos und Text: P. Reisyan


    "David" von Michelangelo – Arbeiten mit Ton
    (Jahrgangstufe 7 - Wahlpflichtfach)

    Ein Werk größeren Interesses in Florenz lenkte Michelangelo vom Auftrag für Siena ab: die Ausführung der kolossalen Statue des David. Sie wurde aus einem riesigen Marmorblock gehauen, den ein anderer Bildhauer, Agostino di Duccio, 40 Jahre zuvor erfolglos zu bearbeiten begonnen hatte und der seitdem nutzlos herumlag. Es gelang Michelangelo, ohne Rücksichtnahme auf die traditionelle Behandlung des Themas oder den historischen Charakter seines Helden einen jugendlichen, düsteren Koloss herauszumeißeln, wachsam gespannt und ausgeglichen vor seiner großen Tat. Das Ergebnis beeindruckt durch die freie und gleichzeitig präzise Ausführung und die triumphierende Kraft des Ausdrucks.

    Aufgabe an die SchülerInnen:
    Modelliere eine eigene David Figur aus Ton.

    Fotos und Text: P. Reisyan


    "Verkündigung an Maria" von S. Botticelli – Erstellen einer Collage (Jahrgangsstufe 7 - Wahlpflichtfach)

    Die Geschichte der Verkündigung an Maria erzählt, wie sie die Bibel im Lukas-Evangelium berichtet: Der Engel Gabriel eröffnet Maria, dass sie als Jungefrau ein Kind empfangen werde. Die Bibelstelle der „Verkündigung“ ist sehr häufig gemalt worden. Sie regte die Maler an, die verschiedenen Reaktionen Mariens darzustellen. Auch Sandro Botticelli versuchte die Gefühle der Dargestellten deutlich zu machen. Die Vorstellung vom Menschen veränderte sich in der Renaissance beträchtlich. Man entwickelte eine neue Auffassung vom Dasein und vom Stellenwert des einzelnen Menschen in der Welt – das führte auch zu einer veränderten Darstellungsweise des Menschen in den Bildern der Renaissance. Beim Wandel der Malerei vom Mittelalter zur Renaissance spielt die Entwicklung der Raumdarstellung eine große Rolle. Einen Höhepunkt bildete die Entdeckung der Linearperspektive zur Steigerung der Raumillusion, die auch in Botticellis Bild erkennbar ist.

    Aufgabe an die SchülerInnen:
    Schneide die beiden Figuren der „Verkündigung“ heraus und füge sie in eine neue erzählerische Situation ein. Gestalte dazu eine passende Umgebung aus unserer Zeit.

    Fotos und Text: P. Reisyan


    "Angriff der Dämonen" von M. Grünewald – Arbeiten mit Ton
    (Jahrgangsstufe 8 - Wahlpflichtfach)

    Vor fast 500 Jahren malte der Künstler Matthias Grünewald das Bild „Die Versuchung des heiligen Antonius“ (1512-1515). Grünewald nutze die neuen Darstellungstechniken der Renaissance und setze die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe der Körperoberflächen und des Raumes in seinen Werken um. Eine Szene wie in einem schrecklichen Alptraum: fischmäulige, gehörnte und geflügelte Dämonen, bewaffnete Monster mit menschlichen Zügen, greifen einen alten, weißbärtigen Mann an, der hilflos auf dem Boden liegt. Schauplatz dieser brutalen Szene ist ein Abhang in einer gebirgigen Landschaft.

    Aufgabe an die SchülerInnen:
    Stelle ein eigenes Monster, ähnlich wie eines von M. Grünewald, aus Ton her.

    Fotos und Text: P. Reisyan


    Romantik am Beispiel von C. D. Friedrich - Malerei
    (Jahrgangsstufe 8 - Wahlpflichtfach)

    Die Bilder des Malers Caspar David Friedrich (1774-1840) gehören zu den Hauptwerken der Romantik. Friedrichs Gemälde erscheinen dem Betrachter zunächst wie getreue Abbilder bestimmter Landschaften. Der Künstler zeichnete oft in der Natur; danach stellte er im Atelier aus verschiedenen Motiven seine Bilder zusammen. Die intensive Betrachtung der Natur regte ihn zu inneren Bildern an. Seine Bilderfindungen sind ausgeklügelt und konstruiert. Ergebnisse eines sehr langen Mal- und Denkprozesses. Die Anordnung seiner Motive erfolgte nach Betonung markanter Linien (Kompositionslinien). Friedrich legte die Farben in dünnen, lasurartigen Schichten auf, erst nach der Trocknung der jeweiligen Schicht konnte er den Malvorgang fortsetzen.

    Aufgabe an die Schüler/innen:
    Male eine eigene Landschaft mit Fernblick (denke an Kompositionslinien) und füge dich selbst als Rückenfigur hinzu.

    Fotos und Text: P. Reisyan


    Impressionismus am Beispiel von C. Monet - Malerei
    (Jahrgangsstufe 9 - Wahlpflichtfach)

    Kaum eine Epoche der europäischen Malerei ist so frei von gedanklichem Ballast wie der Impressionismus, selten hat es Künstler gegeben, die dem rein Malerischen in ihrer Kunst eine derart bedeutende Vorrangstellung gegenüber dem Konstruktiven und Definierbaren einräumten wie die Impressionisten. Die immer noch brauchbarste und überzeugendste Erklärung gibt Claude Monet, der vielleicht typischste der Impressionisten: «Ich habe schon immer Theorien verabscheut» so schreibt er kurz vor seinem Tod im Jahre 1926. «Mein Verdienst war lediglich, dass ich direkt nach der Natur gemalt habe, indem ich danach strebte, meine Impression der flüchtigen Effekte wiederzugeben.» Vielleicht ist dies das einzige, was überhaupt die Impressionisten miteinander verbindet: ihr unmittelbares Verhältnis zur Wirklichkeit, zur Natur. Sonst gibt es in ihrer Kunst kaum etwas Verbindendes im Sinne schulmäßiger Stilmerkmale. Selbst die persönlichen Verbindungen sind keineswegs so fest, dass man die Impressionisten als geschlossene Gruppe betrachten könnte.

    Aufgabe an die Schüler/innen:
    Male das Bild auf ein großes Blatt (DinA1) und ahme den Malstil Monets nach. Nimm dir das Bild im Original zur Hilfe.

    Fotos und Text: P. Reisyan